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Deshalb mag ich keine Fertigsaucen

Die meisten im Handel angebotenen Fertigsaucen (auch wenn diese mit „fettfrei“ oder „light“ angeschrieben sind) enthalten für meinen Geschmack viel Zucker, Fett sowie jede Menge Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, Stabilisatoren und Verdickungsmittel.

Ketchup und BBQ-Saucen

Was ist mit Ketchup? Es wird aus Tomaten hergestellt und beinhaltet den wertvollen Nährstoff Lycopin. Leider enthält Ketchup aber jede Menge Zucker und verschiedenste Zusatzstoffe. In 100 ml Ketchup stecken bis zu 6 Würfel Zucker; in einer ganzen Ketchup-Flasche (750 ml) sind dies ganze 45 Würfel Zucker.
Der Zuckergehalt von Barbecue-Saucen ist meist noch höher. Nebst den vielen Konservierungsstoffen enthalten einige sogar Kohlenwasserstoff, um den rauchigen Geschmack zu erzeugen.
Das alles bereitet mir kein Vergnügen beim Essen.

 

Nicht alle Fertigsaucen und Fertigpasten sind ungesund

Grundsätzlich gilt: Immer einen prüfenden Blick auf die Zutaten werfen, denn nur so kann man die Perlen unter den Fertigsaucen und Fertigpasten finden - und die gibt es tatsächlich! Produkte also, die ohne oder mit wenig Zucker auskommen und in denen qualitativ hochstehende Zutaten verarbeitet werden. Du musst somit Salsasauce, Pesto, Humus und Co. nicht immer selber zubereiten. 

Übrigens: Senf gehört zu den gesünderen Alternativen. Er enthält nämlich keinen Zucker, dafür eine Menge nützlicher Antioxidantien. Viele Senfarten enthalten ausserdem zusätzlich wertvollen Antioxidantienlieferanten wie Kurkuma (eines der wertvollsten und gesündesten Gewürze) und Paprika.
Mehr zu Kurkuma liest du in meinem Blogbeitrag "Golden Milk: warum sie so gesund ist".

Nichts geht über Eigenkreationen

Bereitest du deine Saucen, Dips und Pasten selbst zu, weisst du immer, woher was kommt und was drin steckt. Ausserdem kannst du nach deinen Vorlieben abschmecken. Aber auch bei selbstgemachten Saucen gilt: Weniger ist mehr. Also ertränk Fleisch, Gemüse und Co. nicht darin!

Lass dich durch meine 5 Lieblingssaucen inspirieren:

 

Tzatziki

Gurke, Rahmjogurt, Knoblauchzehen, Zitronensaft, Salz, Pfeffer

Hummus

Kichererbsen, Öl, Sesampaste, Knoblauchzehen, Zitronensaft, Magerquark oder Jogurt, Salz, Pfeffer, Chiliflocken

Basilikum-Pesto

Basilikum, Knoblauchzehen, Pinienkerne, Sbrinz, Öl, Salz

BBQ-Sauce

Zwiebel, Knoblauchzehe, Tomatenpüree, Apfelessig, Honig, Zitronensaft, Tabasco, Chiliflocken, Salz, Pfeffer

Zwiebeln und Knoblauch in Öl andämpfen. Alle Zutaten beifügen, zugedeckt ca. 15 Minuten leicht köcheln, abschmecken und auskühlen lassen.

Cashew Cream

Cashewnüsse, Rahmjogurt, Salz, Pfeffer

Nüsse über Nacht in Wasser einweichen. Nüsse und Rahmjogurt im Mixer zu einer homogenen Masse verarbeiten, abschmecken.

Und zum Schluss noch einige Tipps:

  • Eine Mayonnaise lässt durch die Cashew Cream ersetzen.
  • Viele leckere Saucen lassen sich mit Jogurt, Sauerrahm und Quark herstellen.
  • Bei Sauerrahm und Quark entscheide ich mich jeweils für eine fettreduzierte Variante.
Esther Z.
21. Aug 2018

Viel Text, aber eigentlich nichts Neues.

StadtLand-Redaktion

Liebe Esther
Für viele mag es selbstverständlich sein, Saucen und Dips selber zuzubereiten. Und viele sind zum Glück auch gut über den versteckten Zucker und die Zusatzstoffe in Fertigprodukten informiert. Leider trifft dies aber längst nicht auf alle zu. Darum ist es mir wichtig, immer wieder zu informieren. Ausserdem muss man gewisse Sachen oft wiederholen, bis sie Wirkung zeigen, denn der Mensch ist ja bekanntlich ein Gewohnheitstier und manchmal auch recht bequem.
Herzliche Grüsse, Muriel

Charlotte W.
23. Aug 2018
So gut.....

Gute Idee mit den selbstgemachten Saucen oder Dips. Ich mache diese schon lange selber und sie sind auch viel besser als gekaufte. Ausserdem weiss ich dann ganz genau was drin ist und ich kann meine Fantasie walten lassen. Es gibt so viele Möglichkeiten. Ich probiere auch immer wieder neue Varianten.

StadtLand-Redaktion

Liebe Charlotte,
vielen Dank für deinen Kommentar. Genau darum geht es „wissen woher was kommt“ und das kann man am besten, wenn man das Essen selbst zubereitet. Weiterhin viel Spass beim Experimentieren mit den Aromen  :-) Schönes Wochenende, Muriel

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