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Die Liebsten beschenken, miteinander plaudern und lachen, zusammen feines Essen geniessen…: Wenn’s ohne Stress und Spannungen gelingt, sind die Festtage eine Freude für Körper, Geist und Seele. Dabei stehen meist edle Fleischgerichte auf der festlichen Tafel. Selbst wenn ich im Alltag bewusst Mass halte und zurückhaltend Fleisch konsumiere, gönne ich mir nun ein Festessen mit allem Drum und Dran.

Mit Vorsicht indes: Wer beim Kochen von Fleisch gewisse Hygieneregeln missachtet, riskiert schmerzhafte Nebenwirkungen! Insbesondere bei Fondue Chinoise sollte man gut aufpassen. Bei unsachgemässer Zubereitung kann es nämlich Bauchweh und Durchfall zur Folge haben – und das nur, weil sich ungewollte Keime ausbreiten konnten. Das lässt sich verhindern.

Fiese Bakterien austricksen

Merk dir dazu dieses Fremdwort, um es am Ende dieses Blogposts gleich wieder vergessen zu dürfen: Campylobacter – so heisst das Bakterium, das man an Weihnachten nicht geschenkt haben will. Es kann im rohen Fleisch lauern. Während der Feiertage Ende Jahr macht es durch den vermehrten Genuss von Fondue Chinoise häufig die Runde und sorgt für einen schweizweiten Anstieg an Durchfallerkrankungen. Und nein, man braucht sich davor nicht zu ekeln, sondern lernt besser, wie man sich davor schützt. Das Bakterium lässt sich locker austricksen.

«Richtig kühlen, erhitzen und trennen: Das hält die Keime im Bann.»

Lies darum weiter und hake das Thema danach getrost ab! Dazu verrate ich dir hier meine Eselsbrücke: Es geht um «Bacter» und «Campylo». Das erste Wort ist einfach: Die Rede ist von Bakterien, das merken wir auch ohne Medizinstudium. Das zweite Wort «Campylo» erinnert an «Camping».

Diese Eselsbrücke hilft

«Camping/Campylo»: Diese Eselsbrücke hilft mir, mich an die drei wichtigsten Präventionsmassnahmen im Umgang mit rohem Fleisch zu erinnern. Ich denke also ans Campen: So toll es auch ist, so mangelt es da meist an 1. starken Kühlschränken, 2. effizienten Kochherden und 3. ausreichend Küchenutensilien. Und nun aufgepasst, hier nützt die Eselsbrücke: Genau diese Dinge, die beim Camping fehlen, braucht es, um Campylobacter im Bann zu halten:

Die Top 3 - so hältst du die Bakterien im Zaum:

  1. Gute Kühlung
  2. Starke Hitze
  3. Verschiedene Schneidebretter, Küchenmesser und -tücher

Denn je kühler das Fleisch, desto weniger können sich die Bakterien ausbreiten. Je heisser erhitzt, desto mehr werden allfällige Keime vernichtet. Merkt euch die zwei Zahlen ü70 und u5: Euer Fondue-Fleisch soll auf über 70 °C erhitzt werden und vorher (und nachher, falls was übrig bleibt) bei unter 5 °C lagern. Wer gerne Hygieneregeln studiert, der kann diese im Web unter dem Stichwort «sicher geniessen» genauer nachlesen.

Fleisch vorbereiten: die besten Hygienetipps

Hygiene am Tisch: Das solltest du beachten:

Ganz ehrlich, eigentlich isst man Fondue Chinoise ja, wegen der feinen Dipsaucen. Neben Klassikern, die einfach auf den Tisch gehören, darf es natürlich auch immer mal was neues sein. Hier findest du viele Dip-Rezepte sowie Tipps und Tricks, zum Beispiel zur Mengenberchnung und zur Resteverwertung.

Wer es bezüglich Hygiene ganz genau wissen will, der findet unter www.sichergeniessen.ch mehr Informationen.

In Zusammenarbeit mit

Maru M.
25. Dez 2019
Diese Übertreibung immer

Herrgott noch mal, wenn ich das so lese, kommt es mir vor, als müsste man sich geradezu in voller Schutzmontur an den Tisch begeben, um die Berührung mit hochtoxischen Substanzen und todbringenden Bakterien zu vermeiden. Da verliert man doch gleich die Freude am Essen. Alles wird immer so übertrieben und die vielen, an mannigfaltigen Allergien leidenden Zeitgenossen, oder besser gesagt, diejenigen, die es sich einbilden, sollten sich besser mal überlegen, ob sie nicht dann und wann die eine oder andere - noch viel unhygienischere - Sauerei vollführen, die sich noch tausendmal gefährlicher auswirken könnte, als das Essen von Fondue Chinoise einmal im Jahr.

StadtLand-Redaktion

Salut Maru

Schade, dass dir bei den Hygiene-Hinweisen zum Hantieren mit rohem Fleisch die Freude am Essen vergeht. Das war natürlich nicht mein Plan, im Gegenteil. Um eine „toxische“ oder „todbringende“ Wirkung von rohem Fleisch geht es ja auch gar nicht im Post, sondern nur um unschöne Nebenwirkungen, wie Durchfallerkrankungen. Diese steigen zur Chinoise-Zeit tatsächlich an, auch, weil nicht jedem bekannt ist wie man mit hohem Fleisch richtig umgeht. Um nichts zu verkomplizieren, zeige ich auch bewusst simple Hygienetipps. Diese zu kennen ist in meinen Augen ein Mehrwert, und diese zu beachten mindert hoffentlich den Genuss keineswegs. Ich hoffe, du konntest die Festtage – und vielleicht auch ein feines Chinoise – geniessen!

Herzliche Grüsse,

Gabriela

 

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