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Wie sieht dein perfektes Arbeitswochen-Zmorge aus? Meins ist sättigend, selbst gemacht, gesund, süss und take-away-tauglich. Zusammengefasst: Müesli. In der kalten Jahreszeit tut mir ein warmes Zmorge gut und für mich beginnt die PORRIDGE TIME! 😊 Meine Umfrage im Bekanntenkreis hat ergeben: Entweder man liebt ihn oder man kann mit der breiartigen Konsistenz so gar nichts anfangen. Wenn du Porridge-Anfänger bist oder bereits Fan und dich über den einen oder anderen Tipp freust, bist du hier genau richtig.

Porridge, Overnight Oats, Proats & Co. – was ist eigentlich was?

  • Oats ist schlicht der englische Begriff für "Hafer" oder "Haferflocken". Weiter unten verrate ich dir noch mehr zu den unterschiedlichen Haferflockenarten.
  • Für Overnight Oats quellen Haferflocken in Milch und Joghurt (im Verhältnis 1:4) über Nacht in einem verschliessbaren Glas. Am nächsten Morgen kannst du noch Saisonfrüchte und Nüsse ergänzen, alles umrühren, fertig.
  • Überall liest man jetzt vom Frühstückstrend "Proats". Der Name setzt sich zusammen aus "Protein" und "Oats". Schon Overnight Oats enthalten pflanzliches Haferprotein und Milchprotein aus Milch und Joghurt. Bei Proats wird der Joghurt durch die noch proteinreicheren Milchprodukte Quark oder Hüttenkäse ersetzt. Kurzum: Proats sind das ideale Zmorge für Eiweiss-Fans. Hier findest du ein feines Proats-Rezept mit Kürbis
  • Porridge – Oatmeal – Haferbrei meinen alle das gleiche Gericht. Beim klassischen englischen Porridge-Rezept quellen Haferflocken in Wasser, abgeschmeckt wird mit Salz, fertig. Ich bevorzuge Milch statt Wasser und nehme am liebsten die feinen Haferflocken. 

Mein Porridge-Grundrezept

Porrdige-Zutaten (für eine Portion):

  • 50 g (= 4 EL) feine Haferflocken
  • 2,5 dl Milch 
  • eine Prise Salz 
  • ½ TL Zimt
  • etwas Honig 
  • ein kleines Stück Butter (meine Geheimzutat 😉)

"Topping":

  • ca. 125 g Saisonfrüchte, klein geschnitten
  • 1 EL Nüsse, grob gehackt

Zubereitung:
Alle Porridge-Zutaten zusammen aufkochen, Herd etwas runterstellen und alles bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen, dabei hin und wieder umrühren. Ich bleibe wirklich immer am Herd stehen, um den Moment abzupassen, wenn das Porridge die perfekte Konsistenz hat. Meine Erfahrung zeigt: Den Topf lieber schon vom Herd nehmen, wenn das Porridge noch minimal zu flüssig scheint – denn die Flocken ziehen immer noch etwas Flüssigkeit nach. Am Ende noch das Topping dazugeben, umrühren, geniiiessen. 
 

Meine 8 Porridge-Tipps:

1. Flocken-Flüssigkeits-Verhältnis: Egal, ob du Wasser, Milch oder ein Gemisch aus beidem nimmst: Rechne als Faustregel pro Portion 50g Haferflocken, dazu kommt die fünffache Menge an Flüssigkeit. 

2. Ziehen statt kochen: Feine Haferflocken müssen nicht unbedingt kochen. Wenn alles einmal aufgekocht ist, kannst du die Platte auch ausstellen und das Porridge im zudeckten Topf auf der warmen Platte ca. 5-10 Minuten quellen lassen. Die Konsistenz ist dann etwas weniger breiig. 

3. Geheimzutat: Okay, ab jetzt kein Geheimnis mehr: In mein Porridge gebe ich immer von Anfang an ein kleines Stück Butter – das gibt einfach einen feinen Geschmack, probiers mal aus!

4. Geraffelten Apfel (Birne geht auch) kannst du direkt von Anfang an mit zu den restlichen Zutaten geben und mitköcheln lassen. Das "Frucht-Topping" fällt dann weg oder kleiner aus.

5. Sommergefühle im Winter: Frier zwischen Frühling und Herbst deine liebsten Saisonfrüchte ein – je nach Grösse deines Tiefkühlers hast du so auch jetzt in der kalten Jahreszeit eine grössere Fruchtvielfalt für dein Porridge-Topping.

6. Spicy makes happy: Zimt gehört für mich in jedes Porridge, an besonders grauen Tagen heben eine Prise Vanille und Kurkuma die Stimmung zusätzlich.

7. Meal Prep: Porridge geht ja schon schnell, mit Meal Prep gehts turboschnell. Ich koche meist am Abend die dreifache Menge an Porridge, verteile es in Gläser und erwärme es morgens jeweils noch kurz in der Mikrowelle.

8. Blitz-Porridge: Apropos Mikrowelle – wenn es mal ganz schnell gehen muss, kannst du Porridge auch in der Mikrowelle machen. Hierfür die Flocken mit Milch übergiessen und abgedeckt für 90-120 Sekunden bei 800 Watt in die Mikrowelle geben. Zwischendurch einmal umrühren und evtl. noch etwas Milch beifügen.

Drei Porridge-Rezepte für die kühle Jahreszeit:

It's all about oats.

Kernig, zart, instant, Kleie? Kein Müesli ohne … Haferflocken. Ich greife auch manchmal zu Flockenmischungen, aber Haferflocken sind und bleiben mein unbestrittener Frühstücksliebling. Stehst du auch manchmal vorm Regal und bist unschlüssig, welche Haferflocken du kaufen sollst? Wie so oft im Leben gilt hier: Es ist vor allem eine Frage des Geschmacks. Alle Varianten (mit Ausnahme der Haferkleie) sind Vollkornprodukte und enthalten alle essbaren Bestandteile des Haferkorns. Okay, das hilft noch nicht wirklich bei der Entscheidung – die folgenden Infos vielleicht schon.

  1. Kernige Haferflocken entstehen aus den grossen Haferkörnern. Sie behalten ihren Biss, du kannst sie auch leicht rösten, dann werden sie knusprig mit leicht nussigem Geschmack. Ich nehme sie vor allem fürs "klassische" Frühstücksmüesli, teils auch kombiniert mit zarten Flocken.
  2. Zarte Haferflocken entstehen aus den kleineren Körnern. Sie quellen gut auf und sorgen für die typische "breiige" Konsistenz. Sie eignen sich deshalb perfekt für Porridge, Overnight Oats, Birchermüesli und Proats. Ich als Porridge-Fan bin ganz klar Team "zarte Flocken". Denn ich mag die weiche Konsistenz, habe aber gleichzeitig gerne noch was zum Kauen.
  3. Instant-Haferflocken entstehen aus bereits gemahlenen Flocken und lösen sich komplett in Flüssigkeiten auf, sie sind vor allem beliebt in der Kinderernährung oder als Schonkost. Mir persönlich sind sie meist etwas ZU breiig.
  4. Haferkleie enthält nicht das ganze Haferkorn, verwendet werden nur die nährstoffreichsten Teile des Haferkorns. Sie hat einen hohen Ballaststoffanteil und quellt sehr stark. Deshalb unbedingt genug trinken, wenn du Haferkleie isst.  Ich ergänze mein Porridge oder Müesli hin und wieder mit Haferkleie.  
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